Schützengesellschaft Bad Kohlgrub

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Rückblick 25 Jahre

Archiv Gebirgsschützen

Rückblick 25 Jahre GSK Kohlgrub


In den Jahren 1981 bis 1985 mühte sich die Schützengesellschaft Bad Kohlgrub eine Gebirgsschützenkompanie wiederzugründen.

Besonders behilfreich waren hierbei, Pater Prof. Dr. Dr. Leo Weber von Benediktbeuren, Bezirksheimatpfleger Dr. Sigfried Hoffmann aus Steingaden, Bezirksheimatpfleger Paul-Ernst Rattelmüller von Starnberg-Leutstetten und nicht zuletzt der örtliche Heimatkundler Hans Greinwald.

Unterlagen aus dem Staatsarchiv und diverser anderer Belegungen, sowie einer Votivtafel in der Wieskirche brachten den Nachweis, dass Kohlgrub zur Wiedergründung einer Gebirgsschützenkompanie nach Vorgaben des Bundes der Bayrischen Gebirgschützenkompanien berechtigt ist.

Laut Pater Dr. Weber weisen schriftliche Unterlagen bis in das Jahr 1492 zurück.

Mitte 1985 war es schließlich soweit. Nach zähen und langwierigen Verhandlungen stimmten der Bund und das Bataillon Werdenfels zu, dass seitens der Kohlgruber Schützen eine Gebirgschützenkompanie wiedergegründet werden kann.

Zu den bereits bestehenden Kompanien Garmisch, Partenkirchen, Mittenwald und Eschenlohe kam nun als 5. Kompanie Kohlgrub dazu.

Der Bund bestand darauf, dass zunächst eine kommissarische Wiedergründung zu veranlassen ist. Kurz vor Weihnachten kamen über 50 Interessenten zur kommissarischen Wiedergründung in der Schützenstube zusammen. Dabei waren auch Vertreter des Bundes und des Bataillons Werdenfels anwesend.

Die dabei gewählte Hauptmannschaft bestand aus:
Hauptmann            Rudi Schedler sen.
Oberleutnant            Ludwig Lengdobler sen.
Leutnant/Rechnungsführer      Franz Pauli
Leutnant/Schriftführer      Albert Burkart sen.

Als Hausaufgaben wurden aufgegeben:
-   Erstellen einer Satzung
-   Monturbeschaffung, wie bereits in mehreren Besprechungen vorgegeben
-   Ausarbeitung von Vorschlägen für eine Kompaniefahne
-   usw.

Die konstitutierende Versammlung zu Wiedergründung der Kompanie fand schließlich am 20. Juni 1986 in der Schützenstube statt. 69 Interessierte gehen aus der Anwesenheitsliste hervor. Mit dabei waren vier Jungschützen, die zwar 16 aber noch nicht 18 Jahre alt waren.
Außerdem  waren vier Marketenderinnen anwesend: nämlich
-   Barbara Schedler
-   Ingrid Lengdobler
-   Birgit Sailer
-   Christine Sailer
Vom Bund waren anwesend:

- Landeshauptmann            Andreas Stadler
- Landeshauptmann/Stellvertreter      Johann Schwaiger
- Schriftführer            Adi Lintner

Vertreter des Gebirgschützen-Bataillon Werdenfels waren:

- Bataillonskomandant   Georg Wörnle    aus Mittenwald
- Hauptmann         Toni Ostler       aus Partenkirchen
- Hauptmann         Simon Maurer    aus Garmisch
- Hauptmann         Hans Jais       aus Eschenlohe      

Nach den üblichen Regularien wurde die kommissarische Hauptmannschaft gewählt und bestätigt.
Als Fähnrich wurde Hermann Nießner gewählt.
Dabei wurde festgestellt, dass bis zum Besitz einer eigenen Kompaniefahne mit der Fahne der Schützengesellschaft ausgerückt wird.
Weitere sieben Mitglieder wurden in den Kompanieausschuß gewählt. Die Namen sind in den Unterlagen aufgeführt.

Vom 26. bis 30. Mai 1988 fand die Wiedergründungsfeierlichkeiten unserer Kompanie mit Fahnenweihe statt. Die kirchliche Feier am Sportplatz. Pfarrer Axel Meulemann zelebrierte den Festgottesdienst. Ehrenkompanie war die GSK Garmisch.
Beim Kirchen- und Festumzug beteiligten sich mehr als 2.000 Schützen aus Bayern und Tirol, sowie Abordnungen aller Ortsvereine.
Die neu gefertigte Kompaniefahne stiftete unser späterer Ehrenleutnant Helmut Freund und seine Ehefrau Trudi.

Am 18. Und 19. Juni 1994 fand bei uns das 13. Bataillonsfest der Werdenfelser Gebirgsschützen statt. Rund 1.500 Schützen aus nah und fern und aus den benachbarten Tirol gaben sich die Ehre. Ehrenkompanie war wieder die
GSK Garmisch.

In der Folgezeit und bis heute beteiligte sich unsere Kompanie an fast allen örtlichen Festlichkeiten und insbesondere solcher Veranstaltungen im Bund der Bayrischen Gebirgsschützen-Kompanien wie Patronatstagen, Bataillons- und Gaufesten, bis hin nach Tirol.
Treffen der Alpenregion mit entsprechenden Schießveanstaltungen und nicht zuletzt Teilnahme an Einladungen kirchlicher und staatlicher Festlichkeiten in In- und Ausland, gehören zu unserem Auftreten.

Wir sind erfreut, dass in unserem Dorf eine Schützenkompanie wiedergegründet werden konnte.
Jedes Mitglied darf stolz sein, der Gebrigschützen-Gemeinschaft anzugehören, wo der christliche Glaube, Heimattreue und wehrhaftes Brauchtum als Grundlage festgeschrieben sind.

All diese festen Ziele sind besonders für die Zukunft Auftrag und Vermächtnis, in diesem Sinne gemeinsam für eine gute Sache weiter zu arbeiten.

 
 
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